| Herzinfarkt: Zeit ist Überleben | |
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Schicksalsschlag ausheiterem Himmel? | Herzinfarktsymptome | Erste Hilfe bei Infarktverdacht Tips für den Notfall | Die Rettung: schnelle ärztliche Versorgung | Risikofaktoren | Was können Sie noch tun? | Kontakt Schicksalsschlag aus heiterem Himmel? Im Jahr 1989 kostete er über 76.000 Bundesbürgern (ohne neue Bundesländer) das Leben. Die Angst vor dem Infarkt ist groß. Er wird als Schicksalsschlag empfunden, der den Menschen unerwartet trifft. Herzinfarkt ist kein unabwendbares
Schicksal
Warnsignale bei Patienten,
die bereits an Angina pectoris leiden
Infarkt ohne „Vorankündigung"
Mögliche Vorboten
eines drohenden Herzinfarkts
Schicksalsschlag ausheiterem Himmel? | Herzinfarktsymptome | Erste Hilfe bei Infarktverdacht Tips für den Notfall | Die Rettung: schnelle ärztliche Versorgung | Risikofaktoren | Was können Sie noch tun? | Kontakt Herzinfaktsymptome Heftiger Druck und Schmerzen in der Brust sind eindeutige Zeichen für einen akuten Herzinfarkt. In typischen Fällen sind es starke Schmerzen mit Vernichtungsgefühl und Todesangst. Die Symptome sind nicht
immer völlig eindeutig.
Der Infarkt wird
von den Betroffenen leicht verkannt.
Wie man einen Herzinfarkt erkennt Meist führt der Infarkt zu einem dramatisch, bedrohlichen Krankheitsbild. Aber manchmal kommt er auch weniger dramatisch daher. Anzeichen des akuten Herzinfarkts: 1. Schwere, langanhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in beide Arme, den Bauch, zwischen die Schulterblätter und in den Unterkiefer ausstrahlen. oft wird auch ein Brennen im Brustkorb gespürt, auch können Schmerzen im Hals oder Oberbauch auf treten. 2. Starkes Engegefühl oder heftiger Druck im Brustkorb. 3. Blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß auf Stirn oder Oberlippe oder auch im ganzen Gesicht. Das Gesicht drückt unmittelbare Bedrohung aus und ist oft bis zur Fremdheit verändert. 4. Luftnot (flache Atmung), die zum plötzlichen Hinsetzen oder Hinlegen zwingt. 5.
Plötzlicher Kreislaufzusammenbruch (Kollaps mit und ohne Bewußtlosigkeit).
Schicksalsschlag ausheiterem Himmel? | Herzinfarktsymptome | Erste Hilfe bei Infarktverdacht Tips für den Notfall | Die Rettung: schnelle ärztliche Versorgung | Risikofaktoren | Was können Sie noch tun? | Kontakt Erste Hilfe bei Infarktverdacht Die Chance, einen Herzinfarkt ohne größeren Schaden zu überstehen, war nie so gut wie heute. Wenn ein Blutgerinnsel ein Herzkranzgefäß verstopft, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der zu gewinnen ist. Wird das Gerinnsel innerhalb der ersten drei bis sechs Stunden beseitigt, ist das Absterben der noch funktionsfähigen Muskelzellen zu begrenzen und der Schaden zu beschränken. Voraussetzung ist, daß der Patient rechtzeitig in die Klinik kommt. Hier liegen die Probleme: Die Betroffenen oder ihre Angehörigen verkennen die Symptome. Wertvolle Zeit geht so unwiederbringlich verloren. Nahezu die Hälfte aller Infarktpatienten sterben, bevor sie ein Krankenhaus erreicht haben! Den Herzinfarkt erkennen und darauf reagieren können - das ist jedes Jahr für fast 200.000 Menschen (alte Bundesländer) lebenswichtig. Schicksalsschlag ausheiterem Himmel? | Herzinfarktsymptome | Erste Hilfe bei Infarktverdacht Tips für den Notfall | Die Rettung: schnelle ärztliche Versorgung | Risikofaktoren | Was können Sie noch tun? | Kontakt Tips für den Notfall! Nur keine Panik - das ist zu tun: Meist ist es ein Angehöriger, in vielen Fällen der Ehepartner, auf den es bei einem Herzinfarkt ankommt. Oberstes Gebot: Ruhe bewahren. Denn wer hektisch wird, macht Fehler.
Schicksalsschlag ausheiterem Himmel? | Herzinfarktsymptome | Erste Hilfe bei Infarktverdacht Tips für den Notfall | Die Rettung: schnelle ärztliche Versorgung | Risikofaktoren | Was können Sie noch tun? | Kontakt DIE RETTUNG: Schnelle ärztliche Versorgung Jeder zweite Herzinfarktpatient in der Bundesrepublik kommt zu spät oder gar nicht in die Klinik. Während in den Kliniken modernste Behandlungsmöglichkeiten warten, verstreicht wertvolle Zeit unwiederbringlich. Zeit ist Überleben
Patienten, die innerhalb der ersten drei bis sechs Stunden nach Beginn der Beschwerden in die Klinik kommen, haben die besten Überlebenschancen. Die sogenannte Lyse-Therapie löst das Blutgerinnsel im Herzkranzgefäß wieder auf und stellt die Durchblutung des betroffenen Herzmuskelbezirkes wieder her. Der größte Nutzen der Lyse ist in den ersten drei bis sechs Stunden nach Infarktbeginn zu erwarten. Der Patient hat es in der Hand, durch einen schnellen Anruf bei seinem Arzt, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen. Schicksalsschlag ausheiterem Himmel? | Herzinfarktsymptome | Erste Hilfe bei Infarktverdacht Tips für den Notfall | Die Rettung: schnelle ärztliche Versorgung | Risikofaktoren | Was können Sie noch tun? | Kontakt RISIKOFAKTOREN Der Herzinfarkt ist in erster
Linie eine Folge unserer modernen Lebensgewohnheiten: Zigarettenkonsum,
Fehlernährung, Bewegungsmangel und Streß. Diese, den Herzinfarkt
begünstigenden Verhaltensweisen nennt man Risikofaktoren.
Beeinflußbare Risikofaktoren Rauchen ist einer der wichtigsten Risikofaktoren. Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen und für jedes Lebensalter. 20 Zigaretten täglich vervielfältigen das Herzinfarktrisiko im Vergleich zu einem Nichtraucher. Bei Raucherinnen, die gleichzeitig die „Anti-Baby-Pille" nehmen, ist das Risiko nochmals deutlich höher. Wird das Rauchen aufgegeben, reduziert sich die Gefährdung. Erhöhter Blutdruck führt zu unnatürlichen Belastungen unseres Gefäßsystems und fördert die Entstehung von Veränderungen der Herzkranzgefäße. Das Herz muß seinen Pumpdruck erhöhen und wird dadurch zusätzlich belastet. Wer erhöhten Blutdruck hat, sollte seine Lebensgewohnheiten umstellen: salzarm essen, Übergewicht verringern, aufs Rauchen verzichten, psychische Überlastung vermeiden, körperliche Bewegung intensivieren - Radfahren oder Skilanglauf sind geeignete Sportarten. Wenn das nicht ausreicht, ist eine Behandlung mit blutdrucksenkenden Medikamenten zu empfehlen. Erhöhter Cholesterinspiegel stellt ein weiteres Risiko dar. Zuviel Blutfett schädigt die Innenwände der Herzkranzgefäße durch Ablagerungen und beeinträchtigt so die Blutversorgung des Herzmuskels. Schon durch veränderte Eßgewohnheiten - mehr Gemüse, mehr Fisch, weniger Fleisch - kann der Cholesterinspiegel gesenkt werden. Ergänzend kann die Einnahme von Medikamenten nötig sein. Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist ebenfalls ein Risikofaktor. Eine gute Einstellung des Blutzuckers vermindert das Infarktrisiko. Bewegungsmangel spielt eine große Rolle: Wer wenigstens zweimal in der Woche 20 bis 30 Minuten Sport treibt, verbessert seine Lebensqualität und körperliche Leistungsfähigkeit. Regelmäßige sportliche Betätigung stärkt den Herzmuskel, so daß er bei Anstrengung mehr Reserven hat. Zudem wird durch Bewegung auf natürlichem Wege Streß abgebaut. Viele Herzinfarktpatienten bringen ihre Krankheit mit Streß in Verbindung. Wichtig ist, wie der Einzelne auf Streß reagiert: Führt er zu mehr Zigarettenkonsum, übermäßigem Essen und Bewegungsmangel, kommt ihm natürlich eine Bedeutung als Risikofaktor für den Herzinfarkt zu. Summieren sich mehrere Risikofaktoren,
steigt die Gefährdung übermäßig an.
Schicksalsschlag ausheiterem Himmel? | Herzinfarktsymptome | Erste Hilfe bei Infarktverdacht Tips für den Notfall | Die Rettung: schnelle ärztliche Versorgung | Risikofaktoren | Was können Sie noch tun? | Kontakt Was können Sie noch tun? Bei Herzschmerzen, auch wenn Sie nicht bedrohlich sind, Ihren Arzt aufsuchen. Es könnte sich um eine beginnende Angina pec toris (Brustenge), ein Vorstadium des Herzinfarktes handelt.
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